Im letzten Beitrag haben wir gesehen, dass 2012/2013 noch einmal kräftig in das Heinrich-Hansen-Haus investiert wurde. Der damalige Institutsleiter Josef Peitz sprach davon, das sei erst der erste Schritt im Hinblick auf das Thema Zukunftssicherung. Die Maßnahmen zeigten, „dass es hier wieder vorwärts geht“ (LZ v. 22.2.2013).
Zum 31. Dezember 2015 wurde das Heinrich-Hansen-Haus geschlossen. Wegen anstehender neuer Investitionskosten in wahrscheinlicher Höhe von mindestens dreieinhalb Millionen Euro, beispielsweise für Brandschutzmaßnahmen, hatte der Vorstand und nach ihm der Gewerkschaftsrat mit 70 gegen 12 Stimmen das endgültige Aus beschlossen.
War das alles ein unglücklicher Verlauf und hatten sich die Ereignisse in kurzer Zeit so zugespitzt, dass nur noch diese Entscheidung übrig blieb? Überstiegen damit die Kosten den Nutzen des Hauses so weit, dass sie nicht mehr verantwortbar waren? Das ungefähr war die Position des Gewerkschaftsvorstandes und später auch des Gewerkschaftsrates.
Oder waren diese dreieinhalb Millionen Euro Kosten gar nicht das eigentliche Problem, sondern hatte die Entscheidung schon länger festgestanden und war nur noch nicht kommuniziert worden? Dienten also die Kosten für die Brandschutzmaßnahmen nur als Vorwand, um eine Entscheidung zu rechtfertigen, die lange vorher gefasst worden war? Und hätte man dann die teuren Modernisierungsmaßnahmen von 2012/2013 relativ bewusst in den Sand gesetzt, weil man bereits wusste, dass eine Schließung bevorstand oder mindestens favorisiert wurde? Das ungefähr war die Mehrheitsposition der Gewerkschaftsmitglieder und der Beschäftigten in Lage-Hörste.
Die Fragen können wir hier nicht klären und beantworten. Das müsste eine Art von Untersuchungsausschuss machen, der alle Akten einsehen könnte. Wir können hier mehr oder weniger nur noch einmal den Verlauf darstellen und einige Stimmen bzw. Stellungnahmen dazu sammeln. Und das wollen wir im Folgenden tun.
[Das Bild stammt aus dem von Holger Menze 2015 produzierten und auf Kanal 21 aus Bielefeld gezeigten Film "Das
Heinrich-Hansen-Haus - ein unwiederbringlicher Ort".]
Im letzten Beitrag haben wir gesehen, dass 2012/2013 noch einmal kräftig in das Heinrich-Hansen-Haus investiert wurde. Der damalige Institutsleiter Josef Peitz sprach davon, das sei erst der erste Schritt im Hinblick auf das Thema Zukunftssicherung. Die Maßnahmen zeigten, „dass es hier wieder vorwärts geht“ (LZ v. 22.2.2013).
Zum 31. Dezember 2015 wurde das Heinrich-Hansen-Haus geschlossen. Wegen anstehender neuer Investitionskosten in wahrscheinlicher Höhe von mindestens dreieinhalb Millionen Euro, beispielsweise für Brandschutzmaßnahmen, hatte der Vorstand und nach ihm der Gewerkschaftsrat mit 70 gegen 12 Stimmen das endgültige Aus beschlossen.
War das alles ein unglücklicher Verlauf und hatten sich die Ereignisse in kurzer Zeit so zugespitzt, dass nur noch diese Entscheidung übrig blieb? Überstiegen damit die Kosten den Nutzen des Hauses so weit, dass sie nicht mehr verantwortbar waren? Das ungefähr war die Position des Gewerkschaftsvorstandes und später auch des Gewerkschaftsrates.
Oder waren diese dreieinhalb Millionen Euro Kosten gar nicht das eigentliche Problem, sondern hatte die Entscheidung schon länger festgestanden und war nur noch nicht kommuniziert worden? Dienten also die Kosten für die Brandschutzmaßnahmen nur als Vorwand, um eine Entscheidung zu rechtfertigen, die lange vorher gefasst worden war? Und hätte man dann die teuren Modernisierungsmaßnahmen von 2012/2013 relativ bewusst in den Sand gesetzt, weil man bereits wusste, dass eine Schließung bevorstand oder mindestens favorisiert wurde? Das ungefähr war die Mehrheitsposition der Gewerkschaftsmitglieder und der Beschäftigten in Lage-Hörste.
Die Fragen können wir hier nicht klären und beantworten. Das müsste eine Art von Untersuchungsausschuss machen, der alle Akten einsehen könnte. Wir können hier mehr oder weniger nur noch einmal den Verlauf darstellen und einige Stimmen bzw. Stellungnahmen dazu sammeln. Und das wollen wir im Folgenden tun.
[Das Bild stammt aus dem von Holger Menze 2015 produzierten und auf Kanal 21 aus Bielefeld gezeigten Film "Das
Heinrich-Hansen-Haus - ein unwiederbringlicher Ort".]