Auch das ist ein älteres Foto vom Gut Stapelage ohne Datumsangabe. Es stammt von der DVD zum 825 Jahre-Jubiläum Hörste und könnte ungefähr so alt sein wie das letzte, also von 1900 oder auch etwas später. Da wir keine genaueren Angaben über verschiedene Stadien der Aus- und Umbauten in jüngerer Zeit haben, sind wir auf Schätzungen angewiesen. Der Zustand der Bauten, die Teichumfassung, die Kleidung der beiden Personen etc. legen eine Datierung auf etwa 1900 oder danach nahe.
Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, etwa 625 Jahre, bewirtschafteten die Mönche des Klosters Marienfeld und die vom Kloster eingesetzten „Meier“ oder auch „Meyer“ (also die Verwalter bzw. Bewirtschafter – daher „Meierhof“) das Gut Stapelage. Der Hof war das Abgabenzentrum für die untergeordneten Höfe in der Umgebung. Er lag nahe an der (für damalige Verhältnisse) stark frequentierten Handelsstraße Hellweg und in der Nähe des Durchgangs (und dem entsprechenden Handelsweg) durch die Stapelager Schlucht. Er wurde zu einem der größten, wirtschaftlich mächtigsten und bedeutendsten Höfe in der weiteren Umgebung. Das Jagdrecht beispielsweise ging noch weit über die Hofgrenzen hinaus bis zu den heutigen Orten Pottenhausen und Waddenhausen. Nach dem „Urkataster“ von Hörste aus dem Jahre 1883 wies das Gut einen Grundstücksbestand von 931 ha aus.
Das Zentrum des ursprünglichen Hofes lag auf dem heutigen Kirchhof, wo das sog. „Steinwerk“ stand, also heute ungefähr zwischen Parkplatz und Pastorenhaus. Dort stand das einer Burg ähnelnde Hauptgebäude mit einer Grundfläche von 26 m x 26 m mit Innenhof und Brunnen.
Im 30-jährigen Krieg wurde dieser erste Hof durch Soldaten zerstört (1637), danach (also ab ca. 1640) baute man ihn neu an der Stelle auf, wo er heute noch steht. Von diesen damals errichteten Hofgebäuden ist heute allerdings keines mehr erhalten.
Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, etwa 625 Jahre, bewirtschafteten die Mönche des Klosters Marienfeld und die vom Kloster eingesetzten „Meier“ oder auch „Meyer“ (also die Verwalter bzw. Bewirtschafter – daher „Meierhof“) das Gut Stapelage. Der Hof war das Abgabenzentrum für die untergeordneten Höfe in der Umgebung. Er lag nahe an der (für damalige Verhältnisse) stark frequentierten Handelsstraße Hellweg und in der Nähe des Durchgangs (und dem entsprechenden Handelsweg) durch die Stapelager Schlucht. Er wurde zu einem der größten, wirtschaftlich mächtigsten und bedeutendsten Höfe in der weiteren Umgebung. Das Jagdrecht beispielsweise ging noch weit über die Hofgrenzen hinaus bis zu den heutigen Orten Pottenhausen und Waddenhausen. Nach dem „Urkataster“ von Hörste aus dem Jahre 1883 wies das Gut einen Grundstücksbestand von 931 ha aus.
Das Zentrum des ursprünglichen Hofes lag auf dem heutigen Kirchhof, wo das sog. „Steinwerk“ stand, also heute ungefähr zwischen Parkplatz und Pastorenhaus. Dort stand das einer Burg ähnelnde Hauptgebäude mit einer Grundfläche von 26 m x 26 m mit Innenhof und Brunnen.
Im 30-jährigen Krieg wurde dieser erste Hof durch Soldaten zerstört (1637), danach (also ab ca. 1640) baute man ihn neu an der Stelle auf, wo er heute noch steht. Von diesen damals errichteten Hofgebäuden ist heute allerdings keines mehr erhalten.