Haus „Zur Linde“:
Das ist dein Foto bzw. eine Ansichtskarte von der Pension (oder dem Fremdenheim, wie es auf der Karte heißt) „Zur Linde“ (oder manchmal auch „Haus zur Linde“) in Hörste. Die private Stichstraße, die zu der Pension führte, gehörte damals zum Hörster Bruch (damals noch Bruchstraße): „Hörste Nr. 20 ü. Detmold“ (kein Telefon angegeben). Heute heißt diese kleine Straße Konrad-Zuse-Weg. Das Haus steht noch dort, steht allerdings seit Jahren leer.
Inhaber und Betreiber der Pension war Gustav Strate - nicht zu verwechseln mit Heinrich Strate, der am Hörster Bruch (damals Bruchstraße) ebenfalls eine Pension betrieb, nur auf der anderen Seite ca. 100 m weiter Richtung Ortskern.
Die Pension „Zur Linde“ gab es bereits relativ früh, also ziemlich sicher schon in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Sie wurde zusammen mit einer kleinen Landwirtschaft betrieben, was damals häufig vorkam. Die Bilder von der Getreideernte mit den Kühen, die in anderen Alben auf unserer Seite auftauchen, stammen teilweise ebenfalls von der Familie Strate/Hellberg.
„Zur Linde“ hieß die Pension, weil vor dem Eingang rechts und links zwei Linden standen. Auf diesem Bild sind sie noch nicht einmal so sehr groß, denn die Karte scheint aus den Anfangsjahren zu stammen. In den vierziger und fünfziger Jahren waren daraus zwei stattliche und wunderbare Lindenbäume geworden, die das Haus überragten. Leider sind sie vor kurzer Zeit von dem jetzigen Eigentümer komplett gefällt worden - aus Gründen, die wir nicht kennen.
Das Haus „Zur Linde“ wurde in einem Prospekt von 1964 mit 15 Betten geführt. Es hatte (mindestens damals) fließendes Wasser (zu der Zeit wahrscheinlich noch kalt), eine Liegewiese, eine Garage und einen Parkplatz anzubieten. Zentralheizung gab es noch nicht.
1967 wurden die Pensionen „Haus Strate“ und „Haus Zur Linde“ geschlossen. In der LZ vom 25.10.1967 heißt es, diese beiden Pensionen hätten „ihre Häuser anderen Zwecken zugeführt“.
Das ist dein Foto bzw. eine Ansichtskarte von der Pension (oder dem Fremdenheim, wie es auf der Karte heißt) „Zur Linde“ (oder manchmal auch „Haus zur Linde“) in Hörste. Die private Stichstraße, die zu der Pension führte, gehörte damals zum Hörster Bruch (damals noch Bruchstraße): „Hörste Nr. 20 ü. Detmold“ (kein Telefon angegeben). Heute heißt diese kleine Straße Konrad-Zuse-Weg. Das Haus steht noch dort, steht allerdings seit Jahren leer.
Inhaber und Betreiber der Pension war Gustav Strate - nicht zu verwechseln mit Heinrich Strate, der am Hörster Bruch (damals Bruchstraße) ebenfalls eine Pension betrieb, nur auf der anderen Seite ca. 100 m weiter Richtung Ortskern.
Die Pension „Zur Linde“ gab es bereits relativ früh, also ziemlich sicher schon in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Sie wurde zusammen mit einer kleinen Landwirtschaft betrieben, was damals häufig vorkam. Die Bilder von der Getreideernte mit den Kühen, die in anderen Alben auf unserer Seite auftauchen, stammen teilweise ebenfalls von der Familie Strate/Hellberg.
„Zur Linde“ hieß die Pension, weil vor dem Eingang rechts und links zwei Linden standen. Auf diesem Bild sind sie noch nicht einmal so sehr groß, denn die Karte scheint aus den Anfangsjahren zu stammen. In den vierziger und fünfziger Jahren waren daraus zwei stattliche und wunderbare Lindenbäume geworden, die das Haus überragten. Leider sind sie vor kurzer Zeit von dem jetzigen Eigentümer komplett gefällt worden - aus Gründen, die wir nicht kennen.
Das Haus „Zur Linde“ wurde in einem Prospekt von 1964 mit 15 Betten geführt. Es hatte (mindestens damals) fließendes Wasser (zu der Zeit wahrscheinlich noch kalt), eine Liegewiese, eine Garage und einen Parkplatz anzubieten. Zentralheizung gab es noch nicht.
1967 wurden die Pensionen „Haus Strate“ und „Haus Zur Linde“ geschlossen. In der LZ vom 25.10.1967 heißt es, diese beiden Pensionen hätten „ihre Häuser anderen Zwecken zugeführt“.