Die Bauernburg auf dem Pfarrhofe in Stapelage (unterhalb der Kirche) ist mit Sicherheit das älteste weltliche Gebäude in Stapelage und Hörste. Das genaue Alter ist nicht mehr zu bestimmen, Fachleute halten eine Entstehung im 12. Jahrhundert für nicht ausgeschlossen. Sicher ist, dass um das Jahr 1532 herum ein großer Umbau mit neuen Deckenbalken erfolgt ist.
Diese Bauernburgen (woanders auch „Spieker“, also Speicher, genannt) dienten in den unsicheren Zeiten des Mittelalters und danach als Schutz für Nahrungsmittel und Personen vor durchziehendem Gesindel oder einfallenden Truppen. Häufig waren sie für einen Aufenthalt über mehrere Tagen und Wochen eingerichtet.
Die Mauern der Bauernburg in Stapelage sind bis zum Abschluss des Obergeschosses ca. 70 cm stark. In die Mauern sind Schießscharten zur Verteidigung eingelassen. Ein Kamin und ein Backofen wurden angebaut. Die verfallenden Reste sieht man auf dem Foto noch. Innen führt eine schwere Treppe aus Eichenholz in die beiden Obergeschosse. An der Nordseite war bis ins 20. Jahrhundert ein Wirtschaftsraum angebaut, worauf noch die Putzkonturen auf dem Bild hindeuten.
Einiges (wie zum Beispiel die Treppe) ist nicht mehr erhalten und einiges droht(e) zu verfallen. Es ist dann eine Renovierung erfolgt, die den Zustand soweit gesichert hat, dass die Bauernburg als unwiederbringliches historisches Denkmal wohl erhalten werden kann.
[Die Sachinformationen orientieren sich an: Leopold Möller, Stapelage - zwischen Sachsenmission und Gegenwart, Detmold 1988; s. 169-172.
Das Bild war ohne Datum und dürfte ca. 1985 oder sogar davor gemacht worden sein. Es stammt aus Beständen des Verkehrsamtes Lage; die genaue Herkunft ist nicht mehr nachvollziehbar. Das Foto wurde ganz leicht nachkoloriert.]
Diese Bauernburgen (woanders auch „Spieker“, also Speicher, genannt) dienten in den unsicheren Zeiten des Mittelalters und danach als Schutz für Nahrungsmittel und Personen vor durchziehendem Gesindel oder einfallenden Truppen. Häufig waren sie für einen Aufenthalt über mehrere Tagen und Wochen eingerichtet.
Die Mauern der Bauernburg in Stapelage sind bis zum Abschluss des Obergeschosses ca. 70 cm stark. In die Mauern sind Schießscharten zur Verteidigung eingelassen. Ein Kamin und ein Backofen wurden angebaut. Die verfallenden Reste sieht man auf dem Foto noch. Innen führt eine schwere Treppe aus Eichenholz in die beiden Obergeschosse. An der Nordseite war bis ins 20. Jahrhundert ein Wirtschaftsraum angebaut, worauf noch die Putzkonturen auf dem Bild hindeuten.
Einiges (wie zum Beispiel die Treppe) ist nicht mehr erhalten und einiges droht(e) zu verfallen. Es ist dann eine Renovierung erfolgt, die den Zustand soweit gesichert hat, dass die Bauernburg als unwiederbringliches historisches Denkmal wohl erhalten werden kann.
[Die Sachinformationen orientieren sich an: Leopold Möller, Stapelage - zwischen Sachsenmission und Gegenwart, Detmold 1988; s. 169-172.
Das Bild war ohne Datum und dürfte ca. 1985 oder sogar davor gemacht worden sein. Es stammt aus Beständen des Verkehrsamtes Lage; die genaue Herkunft ist nicht mehr nachvollziehbar. Das Foto wurde ganz leicht nachkoloriert.]