Das ist noch einmal das Haus Riesenberg/Kalkreuter „auf dem Kreuze“ in Stapelage, heute Stapelager Str. 49, diesmal mit einem Bild aus dem rückwärtigen Innenhof. Das Bild dürfte ungefähr aus den 50er-Jahren stammen (Dr. Wissbrock schätzt es aus den 60er-Jahren). Es ist ebenfalls der DVD zum 825 Jahre-Jubiläum Hörste entnommen. Auch deses Bild ist der besseren Anschauung wegen ein ganz klein wenig nachkoloriert worden.
„Auf dem Kreuze“: Die Gegend oben an der Stapelager Straße wird als Gegend „auf dem Kreuze“ bezeichnet. Der Name ist, was die Herkunft betrifft, nicht mit letzter Sicherheit zu deuten. Einmal könnte das Kreuz von „Kreuzung“ stammen, also von einer Kreuzung von (bedeutsamen) Wegen oder Straßen. Das ist dort oben aber aus heutiger Sicht nicht unbedingt feststellbar, kann natürlich früher anders gewesen sein. Weiterhin könnte die Bedeutung auch aus dem religiösen Bereich stammen, was sich wegen der Nähe zur Kirche auch nicht unbedingt ausschließen lässt. Dann könnte die Ortsbezeichnung zurückzuführen sein auf einen mittelalterlichen Brauch, dass man zur Buße und zur Vergebung der Sünden „zu Kreuze kriechen“ musste, also (vor allem am Gründonnerstag und Karfreitag) auf Knien zu einem religiösen Ort (in diesem Fall zur Kirche) rutschen und um Vergebung bitten musste.
Möglicherweise hat die Gegend von dort her ihren Namen „auf dem Kreuze“ erhalten. Beweise oder konkrete Indizien liegen uns dafür allerdings nicht vor.
„Auf dem Kreuze“: Die Gegend oben an der Stapelager Straße wird als Gegend „auf dem Kreuze“ bezeichnet. Der Name ist, was die Herkunft betrifft, nicht mit letzter Sicherheit zu deuten. Einmal könnte das Kreuz von „Kreuzung“ stammen, also von einer Kreuzung von (bedeutsamen) Wegen oder Straßen. Das ist dort oben aber aus heutiger Sicht nicht unbedingt feststellbar, kann natürlich früher anders gewesen sein. Weiterhin könnte die Bedeutung auch aus dem religiösen Bereich stammen, was sich wegen der Nähe zur Kirche auch nicht unbedingt ausschließen lässt. Dann könnte die Ortsbezeichnung zurückzuführen sein auf einen mittelalterlichen Brauch, dass man zur Buße und zur Vergebung der Sünden „zu Kreuze kriechen“ musste, also (vor allem am Gründonnerstag und Karfreitag) auf Knien zu einem religiösen Ort (in diesem Fall zur Kirche) rutschen und um Vergebung bitten musste.
Möglicherweise hat die Gegend von dort her ihren Namen „auf dem Kreuze“ erhalten. Beweise oder konkrete Indizien liegen uns dafür allerdings nicht vor.