Dieses Foto zeigt ebenfalls ein altes Freibad und stammt von der DVD zum 825-jährigen Jubiläum von Hörste. Das Bild ist dort auf das Jahr 1937 datiert.
Alt-Bürgermeister Leopold Möller spricht in seinen Erinnerungen 1985 davon, als er 1948 das Bürgermeisteramt übernommen habe, sei sehr schnell ein Neubau des Freibades Hörste geplant worden, und zwar der „Ausbau des alten Moorbades mit Bretterwänden zu einem 50 x 25 m-Becken mit Betonwänden, Boden aber noch mit Sandschüttung“.
Vor 1948/49 gab es also schon eine Art von Moorbad mit Bretterwänden und ohne Boden. Und wenn es nicht das gleiche war wie das auf den vorherigen Bildern gezeigte von 1930, dann war das Freibad von 1937 tatsächlich schon das zweite Freibad von Hörste.
Man sieht im Hintergrund bereits die Gaststätte „Zum Viensbühl“ (Betreiber früher Heinrich Plöger, später seine Tochter Anni Burmeier). Halb-rechts hinter dem Becken sieht man sogar eine Dusche, es muss also einen Brunnen gegeben haben. Rechts sieht man ein kleines Holzhäuschen mit den ersten Umkleidekabinen. Und vorne sieht man das „Moorbad“ - ohne festen Boden, also „mit Naturboden“ sozusagen, etwa wie heute noch nebenan der Weihergraben (im Volksmund auch „Beiergraben“). Kopfsprünge waren dort wahrscheinlich nicht unbedingt zu empfehlen, aber man sieht ja auch gar keinen Sprungturm oder ein Sprungbecken. „Naturbäder“ sind ja heute wieder ganz gefragt. War Hörste da seiner Zeit wieder mal voraus?
Die beiden weiteren Fotos aus der Reihe („Freibad alt“ und „Freibad alt 2“) passen von der Ausstattung und den Indizien her in etwa zu dem von 1937, dürften damit wohl auch dieser „Freibadepoche“ zwischen den 1930er-Jahren und 1949/50 angehören.
Auf das dann folgende neue Freibad von 1949/50 gehen wir in einem späteren Beitrag ein.
[Hinweis: siehe dazu auch die folgenden Nachträge zur Diskussion übr das Thema "erstes Freibad"!]
Alt-Bürgermeister Leopold Möller spricht in seinen Erinnerungen 1985 davon, als er 1948 das Bürgermeisteramt übernommen habe, sei sehr schnell ein Neubau des Freibades Hörste geplant worden, und zwar der „Ausbau des alten Moorbades mit Bretterwänden zu einem 50 x 25 m-Becken mit Betonwänden, Boden aber noch mit Sandschüttung“.
Vor 1948/49 gab es also schon eine Art von Moorbad mit Bretterwänden und ohne Boden. Und wenn es nicht das gleiche war wie das auf den vorherigen Bildern gezeigte von 1930, dann war das Freibad von 1937 tatsächlich schon das zweite Freibad von Hörste.
Man sieht im Hintergrund bereits die Gaststätte „Zum Viensbühl“ (Betreiber früher Heinrich Plöger, später seine Tochter Anni Burmeier). Halb-rechts hinter dem Becken sieht man sogar eine Dusche, es muss also einen Brunnen gegeben haben. Rechts sieht man ein kleines Holzhäuschen mit den ersten Umkleidekabinen. Und vorne sieht man das „Moorbad“ - ohne festen Boden, also „mit Naturboden“ sozusagen, etwa wie heute noch nebenan der Weihergraben (im Volksmund auch „Beiergraben“). Kopfsprünge waren dort wahrscheinlich nicht unbedingt zu empfehlen, aber man sieht ja auch gar keinen Sprungturm oder ein Sprungbecken. „Naturbäder“ sind ja heute wieder ganz gefragt. War Hörste da seiner Zeit wieder mal voraus?
Die beiden weiteren Fotos aus der Reihe („Freibad alt“ und „Freibad alt 2“) passen von der Ausstattung und den Indizien her in etwa zu dem von 1937, dürften damit wohl auch dieser „Freibadepoche“ zwischen den 1930er-Jahren und 1949/50 angehören.
Auf das dann folgende neue Freibad von 1949/50 gehen wir in einem späteren Beitrag ein.
[Hinweis: siehe dazu auch die folgenden Nachträge zur Diskussion übr das Thema "erstes Freibad"!]